11.02.2017 - 17.02.2017



Redaktion:Marlen Heßler


          • IS sagt Christen den Kampf an
          • Die Kirchen vereint gegen Abschiebungen
          • Katholiken gegen "Drogenkrieg"
          • Papst appelliert an Jugend


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                  Vergangene Woche in den Medien:



                  IS sagt Christen den Kampf an

                  Der "Islamische Staat" hat Christen offiziell den Krieg erklärt. Sie seien von nun an die liebsten Opfer der Organisation.

                  „An die Verehrer des Kreuzes: Die Soldaten des Staates beobachten euch.“, erklärt ein maskierter IS-Kämpfer in einem 20-minütigen Video.
                  Das Video, das am 19. Februar veröffentlicht wurde, gilt den Christen in Ägypten. Sie hätten sich nach Ansicht des IS schuldig gemacht, indem sie sich abfällig über den IS geäußert hätten. Damit hätten sie den Status der Schutzbefohlenen verloren und gelten nun als Ungläubige. Als solche würden sie den Tod verdienen.


                  Dazu: „Islamischer Staat“ erklärt ägyptischen Christen den Krieg (idea, 22.02.2017)

                  Ägypten: „Islamischer Staat“ bedroht koptische Christen (Radio Vatikan, 22.02.2017)

                   


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                  Die Kirchen vereint gegen Abschiebungen

                  Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland haben sich besorgt über die Zukunft von Flüchtlingen in Deutschland geäußert. Insbesondere bezogen sie sich auf bereits integrierte Flüchtlinge.

                   

                  In Bezug auf die Abschiebungen nach Afghanistan sind sich die Kirchen in Deutschland einig. Im Zentrum der Kritik standen Abschiebungen nach Afghanistan. «Man darf niemanden abschieben in ein Land, wo Krieg und Verfolgung drohen», erklärte Münchner Kardinal und Erzbischof Reinhard Marx.Die Sicherheitslage müsse vor Abschiebungen geprüft werden und Einzelfälle müssten genau untersucht werden, forderten die Kirchenvertreter.

                   

                  Dazu: Bischöfe kritisieren Abschiebungen nach Afghanistan (Frankenpost, 20.02.2017)

                  Bischöfe kritisieren Abschiebungen nach Afghanistan (Welt, 20.02.2017)


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                  Katholiken gegen Drogenkrieg

                   Auf den Philippinen haben zehntausende Katholiken gegen den sogentannten "Drogenkrieg"der Regierung demonstriert.

                  Mit ihrer Aktion wollten sie auf die "außergerichtlichen Tötungen" hinweisen. Dabei handelt es sich um ein Programm des Staates, um die Gewalt, die mit den Drogenproblemen des Landes einhergehe, einzudämmen. Die Protestanten gingen in den Morgenstunden auf die Straßen. Zu dieser Zeit finde man die meisten Opfer der Politik.

                  Die Kirche hatte sich lange Zeit nicht zu Duterte und seiner Kampagne geäußert. Seit Juni 2016 ist Duterte im Amt, seitdem schätzen Experten die Anzahl der Opfer auf mittlerweile über 6000.

                   

                  Dazu:

                  Proteste gegen den "Anti-Drogen-Krieg" (Tagesschau, 18.02.2017)

                  Gegen Drogenkrieg und Todesstrafe (Domradio, 18.02.2017)

                   

                   


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                  Papst appelliert an Jugend

                  Papst Franziskus hat anlässlich des 25. Jubiläums die staatliche Uni Roma Tre besucht.

                  Dabei nutzte der Pontifex die Gelegenheit, ein Lob auf die Migration auszusprechen. Franziskus erklärte, dass man die Flüchtlinge als Chance begreifen müsse. Er bat die Anwesenden, die Herausforderung anzunehmen, alle Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Außerdem ermahnte Franziskus, sich nicht zu abhängig von Smartphones zu machen. Beim Familienessen beispielsweise, seien Smartphones unangebracht.

                  Dazu: "Migration ist keine Gefahr, sondern Chance" (Domradio, 17.02.2017)

                  Papst fordert Jugendliche auf: Kein Handy beim Familienessen (Stern, 17.02.2017)


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                  Der kath.de Wochenkommentar



                  Plakative Papstkritik

                  Papst Franziskus hat im Vatikan nicht nur Freunde. Aber letzte Woche sind seine Gegner noch einen Schritt weitergegangen und haben Rom mit Plakaten beklebt, auf denen das Kirchenoberhaupt keine gute Figur macht. Auch die Vatikan-Zeitung „L'Osservatore Romano“ wurde gefälscht. Wer steckt dahinter und darf man so einfach den Petrusnachfolger diffamieren?

                   

                  Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Julia Westendorff hier.


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