07.01.2017 - 13.01.2017



Redaktion: Philipp Müller


          • Papst lobt Deutschlands Flüchtlingspolitik
          • Erfahrungen aus 50 Jahren Priesterleben
          • Weltweit 200 Millionen verfolgte Christen
          • "Amoris laetitia" in der Welt angekommen


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                  Vergangene Woche in den Medien:



                  Papst lobt Deutschlands Flüchtlingspolitik

                  Papst Franziskus hat in einer Ansprache vor Diplomaten im Vatikan Deutschland, Italien, Griechenland und Schweden für ihren Einsatz um Flüchtlinge gedankt.


                  Kein Land dürfe die Migrationsproblematik gleichgültig lassen und andere die Lasten tragen lassen. Die Situation erzeuge einen beträchtlichen Aufwand und große Unannehmlichkeiten, doch dürfe man sich ihr nicht einfach berechnend entziehen. Die Würde der Migranten als Personen mit Geschichte, Namen und Familien müsse gewahrt bleiben. Es könne keinen Frieden geben, wenn Menschen in ihrer Identität verletzt und zu einer statistischen Größe reduziert werden. Jeder Mensch habe das Recht in ein anders Land auszuwandern und dort zu leben. Die Staaten müssten für eine Integration sorgen, während Migranten verpflichtet seien die Gesetze und Kultur der aufnehmenden Länder zu respektieren.

                  Dazu:
                  Papst dankt Deutschland und ermahnt Migranten (N24, 09.01.2017)


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                  Erfahrungen aus 50 Jahren Priesterleben

                  Monsignore Prof. Dr. Wolfgang Bretschneider und zehn weitere Priester in ihrem fünfzigsten Weihejahr haben einen Brief mit Veränderungsvorschlägen veröffentlicht.

                  Sie wollten ihr fünfzigstes Weihejubiläum nicht mit einem Urlaub feiern, sondern indem sie ihre Erfahrungen teilen. Viele ihrer Erwartungen zur Priesterweihe hätten sich nicht erfüllt, etwa eine Zunahme der Gläubigen und eine Rückbesinnung auf den Glauben des Jesu von Nazareth. Auch wollen sie die Frage nach dem Frauenpriestertum aktuell halten, auch wenn in der Frage keine schnelle Änderung zu erwarten sei. Auch über das Pflichtzölibat sei man nachdenklich. Msgr. Bretschneider hält diesen für eine gute und möglich Lebensform, sehe aber ein Problem, wo jemand nur Priester werden kann, wenn er auch das Zölibat übernimmt. Dies sei etwa in den orthodoxen Kirchen anders.

                   


                  Dazu:
                  "Unsere Erwartungen waren naiv" (domradio, 10.01.2017)


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                  Weltweit 200 Millionen verfolgte Christen

                  Die Organisation Open Doors hat in ihrem Weltverfolgungsindex 2017 die Zunahme der Christenverfolgung dargestellt.

                  Durch eine „Neueinschätzung“ gehe die Organisation von 200 Millionen verfolgten Christen aus. Im vergangenen Jahr bezifferte die Organisation die Zahl der verfolgten Christen auf deutlich mehr als 100 Millionen. Der Weltverfolgungsindex listet die Länder mit den meisten verfolgten Christen auf. Den ersten Platz der fünfzig aufgelisteten Länder nehme erneut Nordkorea ein, wo 300.000 Christen im ihren Glauben im Untergrund leben und 70.000 Zwangsarbeit und Folter ausgeliefert seien. An zweiter und dritter Selle seien Somalia und Afganistan.


                  Dazu:
                  Verfolgung von Christen nimmt weltweit zu (ZEIT ONLINE, 11.01.2017)


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                  "Amoris laetitia" in der Welt angekommen

                  Kardinal Lorenzo Baldisseri hat sich positiv zur Umsetzung von "Amoris laetitia" in den Bistümern geäußert.

                  Der Generalsekretär der Weltbischofssynode sprach über die Ergebnisse eines Fragebogens, in dem das Synodensekretariat die Bischofskonferenzen um Rückmeldung zur Resonanz des päpstlichen Schreibens gebeten hatte. Es sei in vielen Bistümern positiv aufgenommen worden und zur seelsorgerischen Erneuerung eingesetzt worden. Auch verschiedene Bischofskonferenzen hätten auf das Schreiben reagiert und Richtlinien zu Umsetzung erlassen. Dies besonders im Blick auf Personen, die in ihrer Lebensweise nicht der kirchlichen Lehre entsprächen.  

                  Dazu:
                  Positive Resonanz (Domradio, 12.01.2017)


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                  Der kath.de Wochenkommentar



                  Mütter, stillt in der Kirche!

                  Papst Franziskus hat Mütter dazu eingeladen, auch während des Gottesdienstes zu stillen. Nach wie vor stören sich viele Menschen daran, wenn Frauen in der Öffentlichkeit stillen. Das hält Franziskus für falsch, wo doch Stillen etwas Natürliches ist.

                   

                   

                  Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Marlen Hessler hier.


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