11.03.2017 - 17.03.2017



Redaktion:Kerstin Barton


          • Vier Jahre Papst
          • Die Türen öffnen wieder
          • Gespräche über Christen im Nahen Osten
          • Papst heizt Diskussionen an


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                  Vergangene Woche in den Medien:



                  Vier Jahre Papst

                  Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend zieht vier Jahre nach der Papstwahl eine positive Bilanz.

                   

                  Der BDKJ-Vorsitzende schwärmte von der Aufmerksamkeit, die Papst Franziskus den Menschen entgegenbringt. Er zeige, dass die Kirche auch für die Menschen da sei. Als positiv empfinde er auch seine unkonventionelle Art, mit der er von Beginn seiner Amtszeit an immer wieder neue Impulse für die Kirche schafft. Besonders begeistert ist der BDKJ-Vorsitzende von der Beziehung des Papstes zu der Jugend. Er nehme junge Menschen ernst und sei bei ihnen deshalb sehr beliebt.


                  Dazu:
                  "Sehr sympathisch und unkonventionell" (Domradio, 13.03.2017)


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                  Die Türen öffnen wieder

                  Ein Jahr lang wurde die heiligste Stätte des Christentums restauriert. Nun neigen sich die Arbeiten in der Grabeskirche dem Ende zu.

                   

                  Ein Erdbeben 1927 hatte deutliche Spuren in der Grabeskirche in Jerusalem hinterlassen. Eine Restauration musste aber, aufgrund von politischen Konflikten und der Uneinigkeit von Orthodoxen und Christen, fast 80 Jahre auf sich warten lassen. Die Drohende Schließung der Kapelle führte schließlich doch zu einer Einigung.

                  Ein besonderer Moment der Restaurierung war die Öffnung des Grabes Jesu. Im vergangenen Oktober wurde die Marmorplatte auf dem Grab für 60 Stunden entfernt.

                  Die Kosten von 3,3 Millionen Dollar, die für die Arbeiten in der Kirche anfallen, teilen sich die katholische, griechisch-orthodoxe und die armenisch-apostolische Kirche. Zur Wiedereröffnung soll es eine schlichte, ökumenische Zeremonie geben.


                  Dazu:
                  Jerusalemer Grabeskirche vor Wiedereröffnung (DW, 15.03.2017)
                  Jerusalem: Grabeskapelle wird wieder eröffnet (ORF, 15.03.2017)


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                  Gespräche über Christen im Nahen Osten

                  Papst Franziskus hat den libanesischen Staatschef im Vatikan zu einem Gespräch begrüßt. Thematisiert wurden der politische Konflikt, sowie die Situation im Nahen Osten, besonders für die dort lebenden Christen.

                   

                  Zum Auftakt seiner Europareise, besuchte Libanons Staatschef, Michel Aoun, Papst Franziskus im Vatikan. In einem 20 minütigen Gespräch würdigte Franziskus die Aufnahme syrischer Flüchtlinge im Libanon.

                  Das politische Vakuum im Libanon sei seit Amtsantritt Aouns im vergangenen Jahr beendet worden. Man schaue nun guten diplomatischen Beziehungen und einem Zusammenhalt von ethnischen und religiösen Gruppen entgegen.

                  Aoun ist das einzige christliche Staatsoberhaupt in einem arabischen Land. Im libanesischen Parlament teilen sich Muslime und Christen die Macht.


                  Dazu:

                  Gespräch über Syrien (Domradio, 16.03.2017) 


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                  Papst heizt Diskussionen an

                  Das Interview mit Papst Franziskus in "Der Zeit" wird Anlass zu Reformgedanken in Sachen Zölibat.

                   

                  In dem Interview, das in der vergangenen Woche erschienen ist, sagte Papst Franziskus, man müsse über einen möglichen Einsatz von verheirateten Männern in der Katholischen Kirche nachdenken. Zu der Möglichkeit, ob diese auch das Priesteramt bekleiden könnten oder andere Aufgaben in den Gemeinden übernehmen sollten, äußerte sich der Papst nicht weiter.

                  Dennoch stoßt seine Äußerung auf reges Interesse. Besonders aufgrund des anwachsenden Priestermangels. Deutschlands Bischöfe zeigen sich derweilen noch skeptisch. Die Frage nach einer Lockerung des Zölibats sei durch die rückläufigen Priesterzahlen zwar dringlicher geworden, eine Antwort werde man darauf allerdings sobald nicht finden, sagte Kardinal Lehmann. Man dürfe auch nicht davon ausgehen, dass die Abschaffung des Zölibats auch einen Zuwachs an Priestern herbeiführen würde. 

                   

                  Dazu:
                  Papst Franziskus denkt über verheiratete Priester nach (Die Welt, 11.03.2017)
                  Was heißt hier, man soll mit dem Zölibat nicht spielen? (FAZ, 14.03.2017)

                   


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                  Der kath.de Wochenkommentar



                  Der Streit um den Zölibat

                  Die Bischofskonferenz hat über die Ehelosigkeit der Priester diskutiert. Unterschiedliche Meldungen kursierten durch das Internet, ob der Zölibat abgeschafft oder die sogenannten „viri probati“ zur Weihe zugelassen werden könnten. Der Streit über den Zölibat ist nicht erst in der Neuzeit aufgekommen, sondern zieht sich durch die Kirchengeschichte seit 304 nach Christus.

                   

                  Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Alexander Radej hier.


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