17.09.2016 - 23.09.2016



Redaktion: Kerstin Barton


    • Vollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda
    • Vertreter aller Weltreligionen treffen sich für den Frieden
    • Kirche und Christliche Union in der Krise
    • Limburg hat einen neuen Bischof


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    Vergangene Woche in den Medien:



    Vollversammlung der Bischofskonferenz in Fulda

    Am Dienstag kam die deutsche Bischofskonferenz in Fulda zu ihrer Herbst-Vollversammlung zusammen. Vier Tage lang tagten die Bischöfe über politische, religiöse und gesellschaftliche Themen.

    Die Frage, wie sich die Kirche in der Flüchtlingskrise verhalten soll spielte eine ebenso große Rolle wie die Beteiligung der katholischen Kirche am Reformationsgedenken im kommenden Jahr. Doch auch die politische Situation der Europäischen Union und die Auswertung des diesjährigen Weltjugendtages waren Gegenstand der Tagung.

    Die Bischöfe stellten im Rahmen ihrer halbjährigen Vollversammlung die neue Einheitsbibel vor, die ab 2017 erhältlich sein wird.

    Am Ende der Vollversammlung wählte die deutsche Bischofskonferenz noch die 14 Kommissionsspitzen für die kommende Arbeitsperiode, die bis 2021 geht.

     


    Dazu:

    Deutsche Bischofskonferenz gestartet (Osthessen News, 20.09.2016)


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    Vertreter aller Weltreligionen treffen sich für den Frieden

    Die Vertreter aller Weltreligionen haben sich für ein dreitägiges Friedenstreffen in Assisi versammelt. Neben den Delegierten von neun verschiedenen Glaubensgemeinschaften, kamen auch mehrere tausend Teilnehmer.

     

    Während des Treffens wurde in Podiumsveranstaltungen unter anderem über Fragen zum interreligösen Dialog, gerechte Wirtschaft und Terrorismus und Migration debatiert.

    Zum Ende der Veranstaltung traf auch Papst Franziskus in Assisi ein. Zusammen mit den anderen Glaubensvertretern wurde in einem Friedensgebet der Opfer von Krieg und Terror weltweit gedacht.

    Dazu:

    "Friede ist der Name Gottes" (Domradio, 21.09.2016)


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    Kirche und Christliche Union in der Krise


    Bei einem Auftritt im Regensburger Presseclub, äußerte sich CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sinngemäß dazu, wie Deutschland Flüchtlinge wieder los werden könne. Die CSU sorgt bereits seit längerem mit ihren Äußerungen zur Flüchtlingskirse und möglichen Obergrenze für Unmut.

    Immer lauter wird in diesem Zusammenhang auch die Kritik von Seiten der Kirche. Hochrangige Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche kritisieren nicht nur die Rhetorik, sondern auch zunehmend die Grundsätzlichen Ansichten der Partei. Der Würzburger Bischof reagierte auf die Aussage von Andreas Scheuer mit der Frage, wo das "christlich" in der Christlich Sozialen Union geblieben sei.


    Dazu:

    Wie sich Kirchen und CSU immer mehr voneinander entfernen
    (Augsburger Allgemeine, 19.09.2016)


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    Limburg hat einen neuen Bischof

    Am Sonntag empfing Georg Bätzing, ehemaliger Generalvikar von Trier, im Limburger Dom die Bischofsweihe. Zwei Jahre lang musste das Bistum ohne einen Bischof auskommen, nachdem Bischof Tebartz-van Elst 2014 wegen der Finanzaffäre um den Limburger Bischofssitz zurückgetreten war.

     

    Die Weihe empfing Bätzing vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki. An den Feierlichkeiten nahmen neben rund 2.000 Menschen auch 40 Bischöfe aus dem In- und Ausland teil.

    In seiner ersten Ansprache als Bischof sprach Georg Bätzing die Hoffnung aus, das verletzte Verhätnis zwischen den Menschen im Bistum und der Kirche und dem Bischofsamt wieder reperarieren zu können.


    Dazu:

    Georg Bätzing ist neuer Bischof von Limburg
    (RP online, 18.09.2016)


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    Der kath.de Wochenkommentar



    Die deutsche Identitätssuche Papst Franziskus und Kardinal Marx sprechen sich für den Schutz und die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Ein Teil der deutschen Bevölkerung hingegen wählt die AfD, welche sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen stellt. Die Ergebnisse sprechen für sich: 14,2 Prozent in Berlin und 20,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Mitglieder der CSU sprechen sich gegen eine stärkere Reglementierung der Flüchtlingsaufnahme aus und erhalten Zuspruch von Teilen der Bevölkerung. Kardinal Reinhard Marx sagt dazu, dass nationalistische Strömungen an Zuspruch gewinnen, da sie bei der nationalen Identitätssuche behilflich seien. Ist Deutschland auf Identitätssuche?

    Lesen Sie den vollständigen Kommentar von Alexander Radej hier.


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